Die dmexco 2017

Die dmexco 2017

dmexco 2017

Zwei spannende Messetage liegen hinter uns. Die dmexco 2017 zog an uns vorbei wie ein vorbeirauschender ICE. Zeit für ein Fazit.

Dichtes Gedränge in den 5 Hallen, ein Sitzplatz als wertvolles Gut bei den Vorträgen in Congress und Debate Hall - und das trotz des Faktes, dass es erstmals keine kostenfreien Tickets für DAS Event der Digital Marketing Branche gab. So war die dmexco 2017 in Köln. Die offiziell 40.700 Fachbesucher der Fachmesse waren vom 13.-14. September wieder einmal gewillt, sich mit den neuesten Trends und Entwicklungen im Digitalen Marketing auseinanderzusetzen.

Als Besucher der diesjährigen dmexco wurde man von neuen Eindrücken geradezu erschlagen. So beschleicht einen das Gefühl, dass man trotz gefühlt unzähliger Kilometer auf dem gesamten Messegelände nur eine der vielen Messehallen so richtig angesehen hat.

Ständiger Begleiter an den Ständen der 1.100 Aussteller waren die Themen Mixed Reality (endlich ein sinnvoller Oberbegriff für Virtual Reality und Augmented Reality), E-Payment und Big Data, welches seit Jahren allgegenwärtig scheint. Die Themen benötigen Zeit und das notwenige Know-How.

Genau dieses Know-How wollten viele der Aussteller unter Beweis stellen. Doch wie soll man auffallen, bei derart vielen Eindrücken und äußeren Einflüssen? Der absolute Renner, um potenzielle Interessenten anzulocken, waren wie so oft Eis, Kaffee und Popcorn.

Jeder Tag auf der dmexco ist einzigartig, und doch haben alle eines gemeinsam: Die schwierige Entscheidung, ob man den insgesamt 570 Speakern lauschen oder doch lieber durch die immens großen Messehallen schlendern soll. Auf den 18 Bühnen gab es in parallel stattfindenden Veranstaltungen allerlei Wissen und anregende Gedanken zu teilen.

Ich bin ein großer Fan von digitalen Innovationen und kann den Auf- und Ausbau von Augmented Reality und Virtual Reality kaum abwarten. 
Auch wenn die Live-Demonstrationen auf den Bühnen und an den Ständen manchmal noch etwas holprig liefen, so zeigten sie die zukünftige Möglichkeiten und Chancen für Unternehmen und Marketer auf. In einer Case Study der Lufthansa konnten beispielweise 50% mehr Passagiere am Gate davon überzeugt werden, ihr Economy Ticket auf Premium Economy upzugraden, als vor der Einführung von Virtual Reality. Der Gast wurden dafür einfach virtuell in einen der komfortableren Premium Economy Sitze gesetzt - und somit vom Upgrade überzeugt.

Aber auch in Branchen, in denen die Digitalisierung bisher keinen hohen Stellenwert besaß, wird durch die Mixed Reality eine neue Welt eröffnet. Die Medizin kann mithilfe von Augmented Reality anstehende Operationen noch lebensnäher simulieren. CT-Scans können mithilfe von Augmented Reality so animiert werden, dass durch die plastische Darstellung die Suche nach Ursachen von Problemen deutlich erleichtert wird. Und nicht nur die Ärzte selbst profitieren davon. Auch den Patienten können so Ursachen für gesundheitliche Probleme besser aufgezeigt werden als durch kleine Markierungen an unerklärbar erscheinenden Bildern.

Neben handfesten Case Studies wie diesen konnten man sich an vielen Stellen von Gedankenexperimenten inspirieren lassen. So zum Beispiel, wann eine “Sharing-Economy” für B2B Produkte in unserer Gesellschaft etabliert wird - schließlich ist das Teilen von Autos, Fahrrädern und Wohnung für uns im privaten Umfeld bereits zur Normalität geworden. Dies könnte in der Zukunft ein spannendes Entwicklungsfeld werden.

 

 

Bestimmte Wahrheiten im Leben realisiert man erst dann so richtig, wenn diese einmal ausgesprochen werden.

“Wenn es nicht auf deinem Smartphone verfügbar ist, ist es der Mehrheit der heutigen Nutzer den Aufwand nicht wert.”
Dieses banal erscheinende Zitat trägt viel Wahres in sich und beschreibt die derzeitige und kommende Generation von Konsumenten sehr gut. Wenn etwas nicht mit dem Smartphone bestellt, angesehen oder getestet werden kann, dann erweckt dieses Produkt für die meisten den Eindruck, irrelevant zu sein. Diese Verschiebung der Aufmerksamkeitsspanne des Nutzers wird sich in den kommenden Jahren noch weiter verstärken, erst Recht mit der Entwicklung und Etablierung immer weiterer Technologien wie intelligenten Uhren, Brillen & Co.

Zusammenfassend konnten Claudia und ich an beiden Tagen der dmexco viele inspirierende Ideen, tolle Eindrücke und positive Zukunftsvisionen mitnehmen. Wir sind gespannt auf die Entwicklungen im kommenden Jahr und freuen uns auf die dmexco 2018.
 

 
Claudia Baacke und Kenneth Reiß auf der dmexco 2017
 

  Kenneth Reiß  Junior Digital Marketing Manager

Kenneth Reiß
Junior Digital Marketing Manager

Kenneth Reiß

Kenneth ist als Junior Digital Marketing Manager bei rekordmarke für die Themen Website Weiterentwicklung und E-Mail Marketing verantwortlich. Er war der erste Auszubildende im Bereich Digitales Marketing bei mellowmessage und schloss seine Ausbildung in 2 Jahren ab. Seit Mitte 2016 studiert Kenneth nebenberuflich an einer Fernuniversität.

Sie erreichen Kenneth direkt per E-Mail unter kenneth.reiss@rekordmarke.de, auf Twitter unter @rekordkenneth oder direkt unten in den Kommentaren.

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